Meningitis (Hirnhautentzündung) ist eine ernstzunehmende Krankheit

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Meningitis (Hirnhautentzündung) ist eine ernstzunehmende Krankheit

Bei Meningitis handelt es sich um eine Hirnhautentzündung. Dabei entzünden sich die Hirn- und Rückenmarkshäute (Meningen) des Zentralnervensystems. Meningitis (Hirnhautentzündung) ist eine ernstzunehmende Krankheit. Vor allem die bakterielle Meningitis (Hirnhautentzündung) muss sofort in einer Notfallklinik oder einem Krankenhaus behandelt werden. Die virale Meningitis (Hirnhautentzündung) ist zwar nicht so akut, aber Erkrankte sollten auch hier auf jeden Fall unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Meningitis: Ursachen und Risikofaktoren

Man unterschiedet zwischen einer bakteriellen und einer viralen Hirnhautentzündung. Im Großteil der Fälle wird die Krankheit ausgelöst, indem sich der Patient mit Viren infiziert. Wen diese in das Gehirn des Menschen gelangen, können sie eine virale Meningitis hervorrufen. Herpesviren oder Enteroviren sind nur zwei Beispiele hierfür. Früher war ein Bakterium namens Haemophilus influenzae verantwortlich für die bakterielle Meningitis. Heute wurde dieses Bakterium aber durch Impfungen zurück gedrängt. Pneumokokken sind es heute, die eine solche Krankheit in den meisten Fällen hervorrufen. Auch Meningokokken können Auslöser von Meningitis sein.

Meningitis: Symptome

In der Anfangszeit lässt sich eine solche Krankheit nicht sehr leicht erkennen. Hohes Fieber, Kopfschmerzen und ein steifer Nacken sind nach ein paar Tagen aber schon deutlichere Zeichen für diese sehr ernst zu nehmende Erkrankung. Die Inkubationszeit, d.h. die Zeitdauer von der Infektion bis zum Ausbruch der Erkrankung, beträgt zwei bis zehn Tage, im Durchschnitt jedoch nur drei bis vier Tage. Bei Babys oder kleinen Kindern sind die Anzeichen andere: sie haben Fieber oder müssen erbrechen. Oft haben sie auch Krämpfe oder die Fontanelle kann sich nach außen wölben. Wichtig zu wissen ist, dass eine viral bedingte Erkrankung meist ohne Probleme verläuft. Wenn es sich aber um eine bakterielle Hirnhautentzündung handelt ist das Risiko um ein vielfaches höher.

Meningitis: Therapie und Behandlung

Es ist wichtig, so schnell wie möglich zu handeln. Bei einer bakteriellen Entzündung kann es sonst extrem schnell lebensbedrohlich werden. Besteht allein ein Verdacht auf diese Art von Krankheit, müssen dem Patienten Antibiotika verabreicht werden. Dann wird das Blut untersucht und der Arzt kann das passende Antibiotikum auswählen. Es kann circa 10 bis 14 Tage dauern, dass der Patient Medikamente nehmen muss. Wer den Verdacht einer Meningitis hat, sollte deswegen unverzüglich einen Arzt oder eine Notfallklinik aufsuchen.

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