Muskelaufbau – Fitness und Ernährung

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Muskelaufbau - Fitness und Ernährung

Es gibt kein Standardrezept für die beste und effizienteste Trainingsmethode beim Muskelaufbau. Jeder Körper reagiert individuell und hat unterschiedliche Fitness- und Belastungsgrenzen, die es auszutesten gilt. Grundsätzlich ist es aber wichtig, dass bei der gewählten Sportart und Trainingsmethode auf einen gleichmäßigen Muskelaufbau geachtet wird. Die Muskelgruppen sollten gleichermaßen trainiert werden, damit es nicht dazu kommt, dass gewisse Muskeln verkümmern und der Körper auf Dauer zu einseitig belastet wird. Längerfristig würde dies mehr Schaden als Nutzen verursachen.

Ein äußerst entscheidender Faktor ist es, ausdauernd und regelmäßig zu trainieren, um den Muskelaufbau dauerhaft zu forcieren, den Muskelapparat langfristig zu stabilisieren und Kraft- und Körperkontrolle aufrechtzuerhalten. Das Krafttraining mit aufeinander abgestimmten Übungsabläufen ist eine gute Methode, um einen stabilen Muskelaufbau zu gewährleisten. Die Abstimmung des Trainingsplans sollte hierbei definitiv nicht vernachlässigt werden. Eine Rotation der Übungen und ein zeitlicher Wechsel der beanspruchten Muskelpartien können den Aufbau von Kraft und Muskeln optimieren. Von Vorteil ist es, wenn man sich Trainingsergebnisse schriftlich notiert. Nur so hat man die maximale Kontrolle über seine Trainingfortschritte.

Fitness und Ernährung

Wichtig ist aber nicht nur das Training an sich. Der Muskel muss während der Trainings- und Regenerationsphasen ausreichend mit Nährstoffen und Energie versorgt werden, da sonst keine zusätzliche Muskelmasse aufgebaut werden kann.

Wichtig hierfür sind zum einen Kohlenhydrate. Hier gibt es verschiedene Varianten, die unterschiedlich schnell vom Körper verstoffwechselt werden können. Am wichtigsten sind komplexe Kohlenhydrate, die mehrfach gespalten werden müssen und den Organismus langsam, aber langfristig mit Energie versorgen. Einige Stunden vor dem Training sollten die Kohlenhydratspeicher mit Kartoffeln, Haferflocken, Getreide, etc. gut aufgefüllt werden.

Kurzfristige Energielieferanten sind hingegen Einfachzucker in Form von Traubenzucker oder Energieriegeln. Bei der Dosierung ist aber Vorsicht geboten. Der Powerriegel kann zwar Energiedefizite schnell ausgleichen, wird aber in zu großen Mengen auch ebenso schnell in Fett umgesetzt.

Der Muskelaufbau erfordert als zweite wichtige Substanz Eiweiß. Die lebenswichtigen Proteine kommen vor in Fleisch- und Fischprodukten, in Hülsenfrüchten, Kartoffeln und Nüssen. Sie müssen zwingend mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Körper sie selbst nicht herstellen kann. Für den Muskelaufbau sind sie unentbehrlich, 2 – 2,5 g sind pro Tag und Kilo Körpergewicht angemessen. Vorsicht ist aber geboten: Der Körper kann überschüssiges Eiweiß nicht verarbeiten, ein längerfristiges Überangebot kann Krankheiten, wie z. B. Gicht verursachen.

Auch Fette sind ein Energielieferant für den Muskelaufbau, sollten aber nur in geringen Maßen konsumiert werden. Hier gilt die Trainingsmaxime, die generell im Sport langfristige und dauerhafte Erfolge garantiert: Das richtige Maß ist entscheidend.

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